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Die `!Springbeutelmaus`! (`*Antechinomys laniger`*), auch als `!Östlicher Kultarr`! bezeichnet, ist eine `F33f`_`[Beuteltierart`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Beuteltier]`_`f aus der Familie der `F33f`_`[Raubbeutler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Raubbeutler]`_`f (Dasyuridae), die in `F33f`_`[New South Wales`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=New_South_Wales]`_`f, im Süden und Westen von `F33f`_`[Queensland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Queensland]`_`f und im Norden des `F33f`_`[Northern Territory`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Northern_Territory]`_`f vorkommt.`:cite-ref-dodd-etal-2025-2-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-dodd-etal-2025-2]`_`f]

>>Contents

• `F0af`_`[Beschreibung`#beschreibung]`_`f
• `F0af`_`[Lebensweise`#lebensweise]`_`f
• `F0af`_`[Fortpflanzung`#fortpflanzung]`_`f
• `F0af`_`[Systematik`#systematik]`_`f
• `F0af`_`[Bedrohung`#bedrohung]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Anmerkung`#anmerkung]`_`f

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>>Beschreibung

Springbeutelmäuse ähneln im Körperbau, obwohl sie Beuteltiere sind, den `F33f`_`[Springmäusen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Springmäuse]`_`f. Die starken Hinterbeine sind an eine hüpfende Fortbewegung angepasst, die langen Hinterfüße haben ausgeprägte Ballen an den Sohlen. Auch die Vorderbeine sind länger als bei anderen `F33f`_`[Beutelmäusen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Beutelmaus]`_`f. Das lange, weiche Fell dieser Tiere ist auf der Oberseite grau und auf der Unterseite weiß gefärbt, die Schnauze ist verlängert, die Ohren sind groß und nach hinten geneigt. Die Art erreicht eine `F33f`_`[Kopf-Rumpf-Länge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kopf-Rumpf-Länge]`_`f von 6,8 bis 8,4 cm, der Schwanz ist 10,8 bis 14 cm lang. Die Quaste am Schwanzende hat eine Länge von 4,0 bis 5,7 cm. Der `F33f`_`[Hinterfuß`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hinterfußlänge]`_`f hat eine Länge von 24,2 bis 27,4 mm. Die Ohrlänge liegt bei 18,6 bis 23,4 cm. Die Schädelbasis ist stets weniger als 25 mm lang. `*Antechinomys laniger`* ist damit die kleinste `*Antechinomys`*-Art. Von den anderen Arten unterscheidet sie sich durch das Fehlen von Haaren auf der Unterseite des Hinterfußes und das relativ großkörnige Granulat auf den Ballen von Vorder- und Hinterfuß.`:cite-ref-dodd-etal-2025-2-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-dodd-etal-2025-2]`_`f]

>>Lebensweise

Springbeutelmäuse leben im halbtrockenen östlichen Australien in offenen, von `F33f`_`[Mulga`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mulga]`_`f geprägten Wäldern.`:cite-ref-dodd-etal-2025-2-2[`F5bf`_`[1`#cite-note-dodd-etal-2025-2]`_`f] Sie sind nachtaktiv und ziehen sich tagsüber in Erdhöhlen, Felsspalten oder in dichtere Vegetation zurück. Sie graben keine Baue, übernehmen aber manchmal die anderer Tiere. Ihre Fortbewegung ist entgegen früheren Meinungen kein Hüpfen mit den Hinterbeinen, sondern eine eher galoppierende: sie springen mit den Hinterbeinen ab und landen auf den Vorderbeinen. Die Nahrung dieser Tiere besteht hauptsächlich aus Insekten und anderen Wirbellosen, möglicherweise nehmen sie auch kleine Wirbeltiere zu sich.

>>Fortpflanzung

Weibchen haben keinen permanenten Beutel, sondern entwickeln während der Tragzeit Hautfalten um die sechs oder acht Zitzen. Nach einer kurzen Tragzeit kommen drei bis sechs Jungtiere zur Welt, die die ersten Lebenswochen fest an der Zitze der Mutter angeklammert verbringen. Nach drei Monaten werden sie entwöhnt und mit knapp einem Jahr geschlechtsreif. Die Lebenserwartung wird auf zwei bis drei Jahre geschätzt.

>>Systematik

Die Springbeutelmaus wurde 1856 durch den britischen Ornithologen und Tiermaler `F33f`_`[John Gould`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=John_Gould]`_`f als `*Phascogale lanigera`* erstmals wissenschaftlich beschrieben und damit den `F33f`_`[Pinselschwanzbeutlern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pinselschwanzbeutler]`_`f (`*Phascogale`*) zugeordnet. Die Gattung `*Antechinomys`* wurde 1867 durch den australischen Zoologen `F33f`_`[Gerard Krefft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gerard_Krefft]`_`f eingeführt. Der wissenschaftliche Gattungsname ist aus dem Gattungsnamen der `F33f`_`[Breitfuß-Beutelmäuse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Breitfuß-Beutelmäuse]`_`f (`*Antechinus`*) und dem `F33f`_`[altgriechischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Altgriechische_Sprache]`_`f Wort `*mys`* (Maus) zusammengesetzt. Der `F33f`_`[Artzusatz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Epitheton]`_`f ist aus den `F33f`_`[lateinischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Latein]`_`f Worten `*lana`* (Wolle) und `*gero`* (tragen) gebildet. Er bezieht sich auf das dichte Fell.`:cite-ref-conder-3-0[`F5bf`_`[2`#cite-note-conder-3]`_`f]

Die Springbeutelmaus ist eng mit den `F33f`_`[Schmalfuß-Beutelmäusen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schmalfuß-Beutelmäuse]`_`f verwandt und wurde manchmal in deren Gattung (`*Sminthopsis`*) eingeordnet. Manchmal wird die Art in zwei Arten geteilt, eine westliche (`*Antechinomys spenceri`*) und eine östliche Art (`*A. laniger`*). Im Jahr 2023 wurde die `F33f`_`[Langschwänzige Schmalfußbeutelmaus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Langschwänzige_Schmalfußbeutelmaus]`_`f (`*Antechinomys longicaudatus`*), die vorher zur Gattung der Schmalfuß-Beutelmäuse gehörte, ebenfalls der Gattung `*Antechinomys`* zugeordnet, da Springbeutelmaus und Langschwänzige Schmalfußbeutelmaus `F33f`_`[Schwesterarten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwesterart]`_`f sind.`:cite-ref-westerman-etal-2023-4-0[`F5bf`_`[3`#cite-note-westerman-etal-2023-4]`_`f] Mitte 2025 wurde zwei `*Antechinus`*-Arten von `*Antechinomys laniger`* abgetrennt. Dies sind der Langohr-Kultarr (`*A. auritus`*) im westlichen Australien und der Gibber-Kultarr (`*A. spenceri`*) in den Steinwüsten Zentralaustraliens. Die Bezeichnung `*A. laniger`* ist jetzt nur noch für die östliche Klade der Gattung `*Antechinus`* gültig.`:cite-ref-dodd-etal-2025-2-3[`F5bf`_`[1`#cite-note-dodd-etal-2025-2]`_`f]

>>Bedrohung

Aufgrund des dünn besiedelten Verbreitungsgebietes gibt es keine sicheren Angaben über Populationsgröße oder Bedrohungsstand. In manchen Regionen (`F33f`_`[New South Wales`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=New_South_Wales]`_`f, `F33f`_`[Queensland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Queensland]`_`f) ist die Art aber selten geworden. Die Gründe dafür liegen in der Nachstellung durch eingeschleppte Räuber wie `F33f`_`[Katzen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hauskatze]`_`f oder `F33f`_`[Füchse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rotfuchs]`_`f und in der Umwandlung ihres Lebensraumes in landwirtschaftlich genutzte Flächen. Die `F33f`_`[IUCN`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IUCN]`_`f listet die Art als ungefährdet.`:cite-ref-iucn-5-0[`F5bf`_`[4`#cite-note-iucn-5]`_`f]

>>Literatur

• Ronald M. Nowak: `*Walker's Mammals of the World`*. Johns Hopkins University Press, 1999, ISBN 0-8018-5789-9

>>Einzelnachweise

`:cite-note-dodd-etal-2025-2`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-dodd-etal-2025-2-0]`_`f Cameron S. Dodd, Renee A. Catullo, Kenny J. Travouillon, Andrew M. Baker, Michael Westerman, Linette S. Umbrello: `*Cryptic Kultarr: Integrative Taxonomy Reveals Unrecognized Species of Carnivorous Marsupial (Dasyuridae: Antechinomys) in Arid Australia.`* Ecology and Evolution, Juni 2025, doi: 10.1002/ece3.71618
`:cite-note-conder-3`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-conder-3-0]`_`f Conder & Strahan (Hrsg.): Dictionary of Australian and New Guinean Mammals. CSIRO PUBLISHING, 2007, ISBN 978-0-643-10006-0, S. 24 (`*Antechinomys laniger`*).
`:cite-note-westerman-etal-2023-4`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-westerman-etal-2023-4-0]`_`f Michael Westerman, Linette Umbrello, Patricia A. Woolley: `*On the composition of Antechinomys (Marsupialia: Dasyuridae): how many species?`* Australian J. of Zoology, 70(3):95-103 (Januar 2023). doi: 10.1071/ZO22041
`:cite-note-iucn-5`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-iucn-5-0]`_`f Antechinomys laniger in der `F33f`_`[Roten Liste gefährdeter Arten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rote_Liste_gefährdeter_Arten]`_`f der `F33f`_`[IUCN`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IUCN]`_`f 2016. Eingestellt von: Burbidge, A.A. & Woinarski, J., 2014. Abgerufen am 08. Juli 2025.

>>Anmerkung

`:cite-note-1`!1.`! Hier falsch als baumbewohnend dargestellt.

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